Schrei nach Stille - Pressestimmen (zurück)

"Anne Chaplet - Hessens Antwort auf die amerikanischen Psychothriller-Autorinnen..." dpa

"Anne Chaplets Erfolgs-Geheimnis: "Nie alleine ins Bett!" (Sie) schreibt Frankfurts geilste Krimis." Bild Frankfurt

"Ganz im Sinne des dem Roman vorangestellten Zitats von Theodor Heuss, demzufolge Vergessen 'Gefahr und Gnade zugleich' ist, handelt Schrei nach Stille vom Wahrheitsanspruch der Erinnerung (...) Geschickt verknüpft Anne Chaplet zeitgeschichtliche Erinnerungen und Reflexionen mit den kleinen persönlichen Lebensentwürfen, den Hoffnungen und Enttäuschungen der handelnden Personen. (...) Die Autorin schreibt mit leichter Ironie und freiem Geist über eine Zeit,. die nicht jeder so leicht und frei durchlebte. So evoziert und entmythologisiert Schrei nach Stille, gut getarnt als stimmungsvoller 'Landhaus'- oder besser gesagt Fachwerkhauskrimi, die alten Achtundsechzigermythen zwischen Marx und männlichem Chauvinismus. (..) Ironie und Dialektik der Geschichte: Das Medium sowohl der Aufklärung (im doppelten Wortsinn) und Gesellschaftskritik als auch der Restauration ist heute - der Krimi! (...) Nicht zuletzt gilt es, den Glauben daran, daß Aufklärung per se sinnhaft sei, zu verabschieden und zu betrauern. Bleibt, allem Scheitern zum Trotz, immer noch und immer wieder neu: die Hoffnung auf Liebe. (....) Bleibt außerdem: der Rekurs auf Häuser und Katzen. Das ist zwar nur ein kleiner, aber immerhin doch ein Trost."
Regula Venske, Zeit Literatur, 9. Oktober 2008

"Anne Chaplet verknüpft gekonnt die Gattungen Zeitgeschichte und Kriminalroman: Es geht um Schuld und Sühne - und das ist zeitlos." Hannoversche Allgemeine, 15. Oktober 2008

"Bereits auf den ersten Seiten merkt der Leser, daß er es hier nicht mit einem einfachen, faden Krimi zu tun hat, sondern mit mehr. Der Erzählstil und die Personengestaltung, die bei anderen Autoren nur als Bewertungskriterium herangezogen werden, nehmen in ihrem Roman einen eigenen Platz neben der Handlung ein. 'Schrei nach Stille' ist nämlich ein ungewöhnlich vielschichter Krimi,der einen literarischen, bildreichen Stil mit einer spannenden Handlung und der ein oder anderen Persönlichkeitsstudie verbindet."
Maren Strauß, www.buchwurm.info

"... sprengt mit betont gesellschaftspolitischem Bezug und psychologischem Tiefgang die Genzen des Genres. Denn Chaplet bleibt ihrem eindringlichen Stil treu..."
Uli Wickert, TV Hören und Sehen, 2. 10. 2008

"Schrei nach Stille ist sicher nicht das letzte Wort von Anne Chaplet. Wir warten."
Sigrid Lüdke-Haertel, Strandgut, Oktober

"Sachlich, spannend, historisch profund, (...) großartig geschrieben."
Frizz, Oktober 2008

"Eine Meisterleistung, den Leser bis zum Schluß zu fesseln."
Bettina Kneller, Main-Echo, 6. 9. 2008

"Anne Chaplet hat (...) nicht nur eine spannende Kriminalgeschichte geschrieben, sondern auc h ein Porträt ländlicher Idylle damals und heute gezeichnet. Ihr ist hoch anzurechnen, daß sie nicht von oben herab über die 'spießigen' Dorfbewohner herzieht, sondern auch deren Ängste, Bedenken und Probleme ernst nimmt."
AP, 3. 9. 2008, Susanne Gabriel

"Am besten aber gefällt, wie umsichtig die Frankfurter Autorin Konflikte beschreibt: Die Angst im Dorf, das Fremdeln, die über die Stränge schlagende Abwehr  aber auch die Illusion, der sich die drei jungen Leute hingeben, wenn sie glauben, sie könnten 'frei' lieben, ohne jemandes Seele zu verletzen. Anne Chaplet spricht niemanden frei. Und stellt niemanden an den Pranger. Aber wie sollte sie: Wir haben sie doch schon ins Herz geschlossen, die klotzköpfigen Groß-Rodaer."
Sylvia Staude, Frankfurter Rundschau, 30. August 2008

"Ein Muß für die Fans ambitionierter deutscher Krimis aus Frauenhand."
Bücher Nr. 5, Aug./Sept. 2008

"Wie immer macht Anne Chaplet das auf dem hohen Niveau, das sie zu einer der besten deutschen Krimiautorinnen macht. Sie beschreibt nicht nur einen konkreten Fall - das wäre unterhaltsam, aber nicht mehr. Sie schildert Konflikte zwischen Städtern und Dörflern, zwischen Politisierten und Traditionsverwurzelten, zwischen denen, die ein gesellschaftliches Gerüst zerstören wollen, und denen, die es zum Leben brauchen. Da bleiben Konflikte ungelöst, weil nicht aufhebbar. Ein politisches Buch also, ganz in 68er Analyse-Manier, aber weniger radikal, weniger ideologieverbrämt, ein wenig geläutert durch die Zeitläufte, scharf, aber liebevoll. Großartig eben!"
Nicole Rodriguez, HR-online, 18. 8. 2008

"Anne Chaplets neuer Krimi ist ein feinfühliges Herantasten an einen Fall, der schon vor langer Zeit geschah. (...), immer wieder hält die Autorin inne, um dann mit der nächsten Enthüllung zu überraschen. Das Leben auf dem Land, Vorurteile, Rache und Schuld sind die Zutaten dieses atmosphärisch dichten, spannend erzählten Krimis."
Silke Schröder, Themenguide Unterhaltung, 18. August 2008

"'Schrei nach Stille' (...) ist zweifellos der bislang beste dieser Reihe. Geschickt verwebt Chaplet Vergangenheit und Gegenwart zu einem beklemmenden Ganzen (...), einem stimmigen Zeitroman. (...) Liebevoll schildert Anne Chaplet 'ihr' Klein-Roda mit all seinen Verwerfungen und Nickeligkeiten. Fast mit den Händen greifbar ist die Miefigkeit zwischen Rapsfeldern und Rübenäckern, und doch möchte man sich bisweilen einkuscheln in diese nach Kuhdung duftende Dorfidylle. Natürlich ist 'Schrei nach Stille' auch ein bis zur letzten Seite aufregender Krimi. Mit subtilen Mitteln steigert Anne Chaplet von Kapitel zu Kapitel die Spannung, um schließlich mit einer Lösung aufzuwarten, die ebenso überraschend wie traurig ist. Überzeugend legt sie ein verhängnisvolles Geflecht aus Liebe, Angst und Schuld bloß, aus dem es nur einen Ausweg zu geben scheint: der Tod."
Petra Pluwatsch, Kölner Stadtanzeiger, 16. 8. 2008

"Seit 'Caruso singt nicht mehr', ihrem genialen Erstling, produziert Anne Chaplet Jahr für Jahr Krimis der gehobenen Güteklasse. Hier übertrifft sie aber alles Bisherige. Souverän und mitreißend erzählt, spannend und stimmig bis ins Detail, erfüllt 'Schrei nach Stille' die Wunschvorstellung aller Roman-Leser: auf hohem literarischem Niveau sehr gut unterhalten zu werden."
Gerhard Steines, Gießener Allgemeine Zeitung, 16. August 2008

"Vielleicht sollte sich Cora Stephan alias Anne Chaplet tatsächlich von all ihren offenbar müde gewordenen Figuren verabschieden, anstatt ihnen neue an die Seite zu stellen. Vielleicht sollte sie wieder mehr politische Essays oder mal ganz etwas anderes Belletristisches schreiben - es muß ja nicht immer im Krimi sein, wo man etwas zur Lage der Nation erzählt."
Renée Zucker, inforadio rbb, 17. 8. 2008

"Anne Chaplets Blick auf die Dorfgemeinschaft ist ebenso kundig wie kühl, und zugleich entwickelt sie die Personen ihres Kriminalromans mit großer Liebenswürdigkeit und Genauigkeit - die Vertreter des Rechts, die Einheimischen und Zugereisten, die sich im langen Schatten des 'Summer of Love' wiederfinden und auf je eigene Weise die Verklärung der Vergangenheit entzaubern müssen (...) Gerade in diesem Jahr, in dem die Erinnerungen an 1968 Hochkonjunktur haben und nicht unbedingt zu klareren Bildern verhelfen, spielt die Autorin mit dem Verlust an Erinnerung in einem Spannungsfeld von Rache, Schuld und Sühne, und sie verbindet die ganz großen Themen der Literatur in einer eleganten Konstruktion mit spannender Aufklärung gleich mehrerer verfahrener Geschichten."
Lore Kleinert, Radio Bremen, 16. 8. 2008

"Brillanter Krimi um Vorurteil, Rache und Schuld, um die zentralen Bedingungen des Zusammenlebens." Sylvia Treudl, Buchkultur

"Anne Chaplet zeichnet eindrucksvoll, sensibel und mit einem hintergründigen Humor das Porträt der Bundesrepublik in einer ihrer größten Umbruchphasen..."
Michael Helbig, Lausitzer Rundschau, 4. 8. 2008

"Große Literatur, eine tolle Beschreibung vom Land und den Leuten und eine Geschichte, die Gänsehaut macht nicht nur, weil ein Mord eine Rolle spielt. Ich bin ganz traurig, daß ich schon durch bin." Daniella Baumeister, hr 1

"Atmosphärisch genau, spannend, aber nicht atemlos, viel Heimat drin, was ich sehr gern habe, ganz nahe Figuren und so eine shakespearehafte Todesüppigkeit am Schluß. Das wird seinen sehr guten Weg machen!" Eva Demski

"Chaplet knüpft einen farbigen Erzählteppich mit kräftigen Tönen (...). Kluges, einfühlsames aber nie sentimentales Erzählen ..." Jürgen Busche, Cicero, Juni 2008

"Aus meiner Sicht Ihr bester Roman, sogar noch stärker als der tolle Caruso." Gerhard Steines, Chefredakteur Gießener Allgemeine

"Freuen Sie sich auf die neue Anne Chaplet: Mit 'Schrei nach Stille' ist sie wieder in Bestform." Christian von Zittwitz, BuchMarkt, Juni 2008


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