Caruso singt nicht mehr - Japanisch - Pressestimmen (zurück)

"Seltsame Ereignisse auf dem friedlichen Land, merkwürdige, auf den ersten Blick nette Leute, scharfzüngiger Humor - und ein echter Mord. Das ist ja eine "English Country Mystery"! Die gekonnt geschriebene erste Hälfte läßt tatsächlich an klassische englische Krimis denken, aber dann wird die Geschichte unerwartet ernst. Die Parodie war also beabsichtigt.
Es geht um die tragischen Seiten der deutschen Wiedervereinigung, die die Autorin schonungslos beschreibt - durch den geistreichen Federstrich nur leicht gemildert."
Economist, 26. 6. 2007

"Ich möchte bald weitere Bücher der Autorin lesen."
Naomi Hoida, Mystery Lodge, Hon no Zasshi, Juni 2007

"In dem tiefgründigen Werk werden die Menschen präzise beschrieben. Ein Krimi mit literarischem Gespür."
Der ausländische Krimi, Tokyo Shimbun, 5. Juli 2007

"Ein einzigartiger Spionageroman aus dem geteilten Deutschland. Großartig. Völlig einverstanden, daß die Autorin Trägerin des "Deutschen Krimipreises" ist.
Der Kern der Geschichte besteht aus den dunklen Machenschaften der ehemaligen Stasi. Die Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte verbindet sich mit der spannenden Handlung. Zuletzt kann man die Tränen nicht mehr unterdrücken.
Es gibt nur ganz wenige Krimis, die so interessant und gehaltvoll sind. Das Buch könnte das Beste dieses Jahres werden."
Krimi der Woche, Nikkan Gendai vom 11. Juli 2007

"Ich habe das Buch zufällig in die Hand gemommen. Das Cover zeigt eine geruhsame ländliche Szene, das einzig unübliche: es handelt sich um einen deutschen Krimi. Wahrscheinlich ein ungewöhnlich gemütlicher Krimi, dachte ich, und wollte ihn zur Entspannung lesen.
Doch im gemütlichen Dorfleben nistet die deutsche Vergangenheit, die durch einen Mord zutagetritt und sich ausbreitet wie das Hochwasser, das Paul Bremers Haus zu überfluten droht.
Die Handlung ist bedrohlich und die Wahrheit traurig. Dennoch fühlt man sich wohl nach der Lektüre - wahrscheinlich, weil die Leute hier sich gegen das Verhängnis wehren."
Nanami Wakatake, Mysteries Book Review, August 2007

„Was auch immer es mit dem deutschen Krimi auf sich hat - die ins Japanische übersetzten sind meistens streng und ernst, wie ein schmackhaftes Schwarzbrot. Insofern ist das erste Werk von Anne Chaplet ein Landbrot. (...) Wir hoffen auf weitere Übersetzungen.“
Herr Koyama empfiehlt das Buch mit Nachdruck: „Es ist ein gutes Beispiel fürs Krimis ohne nationale Grenzen. (...) Auf der Linie von englischen ländlichen Krimis läßt es etwas Deutsches durchblicken. (...)Ich finde, daß das eine neue internationale Richtung ist.“
Junko Maejima, Mystery Magazine, August 2007
 
Herr Hoida meint, dem Buch „fehlt das Unterhaltsame. Ob das was mit der deutschen Mentalität zu tun hat?“
Herr Kawaide hält das Buch bzw. seine Geschichte für veraltet.
Aus „Giallo“ (Herbst 2007)

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